Die Sache mit den Pferden
Schweiß, Nüstern und das wilde Schlagen meines Herzens, dies sind meine ersten Erinnerungen an die Pferderennbahn. Ich konnte gerade mal auf den eigenen Beinen gehen und schon hatte mich mein Vater zu seinen Pferden gezerrt. Es sollten noch viele Wochenenden folgen, wann immer seine Einsätze für die UCAS und unsere Stationierung (nicht jede Basis hatte eine Pferderennbahn in der Nähe) es zuliessen. Während er eine der letzten Sportarten genoß welche sich rühmte nur natürliche Tiere zuzulassen war ich dem Sport schon bald ganz verfallen und so manches Taschengeld sollte auf der Bahn bleiben. Dem Rennsport verdanke ich auch meine erste Bioware - Cougar II hatte mehrere Rennen für mich gewonnen, welches mir sehr gelegen kam. Nachdem ich nun selber der Armee beigetreten war waren die Dämmerungs- und Nachteinsätze doch schnell lästig geworden. Wer konnte schon seinen Feind im Dunkeln erschiessen? Und wozu gab es überhaupt Drohnen..., so ein Unfug das von einfachen Soldaten zu erwarten. Aber ich sollte es meinen Ausbildern noch zeigen und so wurden die Augen einer Wildkatze mein – sinnbildlich gesprochen versteht sich. Seitdem sind die Pferde mal mehr mal weniger gut zu mir gewesen, aber zumindest ein ständiger Begleiter.
